Für Garmin-Kartengeräte: TOPO Karte Deutschland 1 (Süd)

  • Quote

    Neu im Januar 2004


    TOPO Karte Deutschland 1 (Süd)
    Jetzt lieferbar: Die digitale topographische Vektorkarte von Süddeutschland kann in kartenfähige GPS-Geräte von Garmin geladen werden. Basierend auf Kartenmaterial im Maßstab 1:25.000 - also mit sehr hoher Detailauflösung - aber dank Vektortechnik im GPS natürlich beliebig zoombar. Inkl. Höhenlinien, Straßen, Wälder, Seen, und vielen Wanderwegen, Pfaden, Gipfeln und Bergen. Auf Mapsource Basis, Abdeckungsbereich vom südlichen Frankfurt am Main bis Garmisch-Partenkirchen. TOPO Karte Deutschland 2 (West) und 3 (Ost) sind in Bearbeitung.


    Für Vista-Besitzer (oder andere Garmin-Kartengeräte) sicher interessant (129 Euro)


    meint


    Anton

  • Was die TTQV-Unterstützung angeht, siehe hier :


    http://bb.ttqv.com/index.php?page=Thread&threadID=3998

    Liebe Grüße
    Bernd


    Bei Supportanfragen bitte stets angeben:
    Welche QuoVadis-Version (z.B. 7.3.0.17 Standard, PowerUser oder Freeware) ?
    Welche mobile Version (QVM-W(2), QVM-A oder QVM-iOS) ?
    Welcher GPS-Empfänger wird verwendet ?
    Welches Windows läuft auf dem Rechner und wie sind die Eckdaten (CPU, RAM, GraKa usw.) ?

  • Ich habs mir nun auch angekuckt und muss sagen: der grosse Wurf, vor allem bei diesem Preis, ist das nicht. Da wartet man lieber auf ne 1:25.000 TOP-Karte.


    ciao
    Roland

  • Ok - Rasterkarten und Vektorkarten kann man nicht 1:1 vergleichen. Aber weil hier der Preis angesprochen wurde - wenn die Karten von der Detaillierung an die Rasterkarten herankommen würden, dann sind 129€ fast ein Schnäppchen. Aber man kann sich fairerweise die Karten vorher anschauen und sich selbst ein Bild machen.

    Gruß
    Dietmar

  • ich halte den Nutzwert dieser Karten auch für sehr gering. Höhenlinien sind ja schon und gut, die Erhebungen sehe ich draussen auch (meistens), was ich aber von einer Karte wissen will: wo sind die Wege, Hütten. Auf der anderen Seite meine ich, dass die monochromen Garmins mit diesen Karten schnell unübersichtlich werden. Beim Vista habe ich schon jetzt im Stadtgebiet mit der Mapsource Schwierigkeiten Tracks, Routen oder Waypoints vor lauter Strassen zu erkennen.


    Fazit: ich meine das Geld für diese Garmin ist besser angelegt als Grundstock für einen Palm, Pathaway und Kabel: dort kann jede x-beliebige Karte, die ich am PC habe, sehen und zwar farbig und mit den vollen Informationen einer Topografischen Karte. Und diese Investition ist wesentlich flexibler, weil ich mehr damt machen kann. Ich kann mir auch das Geld für alle künftigen Garmin Karten sparen.


    Gerhard

  • Quote from "gerhard"

    Fazit: ich meine das Geld für diese Garmin ist besser angelegt als Grundstock für einen Palm, Pathaway und KabelGerhard


    Sicherlich ist das von der Darstellung her gut, aber ich brauche bei Bergtouren ein absolut wetterfestes Gerät, das auch noch einen vertretbaren Stromverbrauch hat. Da ist ein Garmin Vista schon sehr gut. Den Vista habe ich am Rucksack-Gurt stets im Blick, ich wüßte nicht wohin mit dem Palm...

  • Quote from "drstein"


    Sicherlich ist das von der Darstellung her gut, aber ich brauche bei Bergtouren ein absolut wetterfestes Gerät, das auch noch einen vertretbaren Stromverbrauch hat. Da ist ein Garmin Vista schon sehr gut. Den Vista habe ich am Rucksack-Gurt stets im Blick, ich wüßte nicht wohin mit dem Palm...


    Gerhard sprach mehr die Übersichtlichkeit der Karten an - die andere Frage ist, was nutzt mir eine sehr detaillierte Darstellung auf einem Graustufen-Display, wenn ich da nicht viel erkenne. Wenn ich eine Top50 Karte auf den Palm m500 exportiere, dann erkennt man zwar beim genauen Hinsehen noch was, aber so richtig gut eben nicht.
    Da das Display bei Geräten ohne zusätzliche Verbraucher wie BT oder WLAN den Hauptteil der Akkukapazität beansprucht, würde ein Garmin mit kurzer Laufzeit aber dem Display welches von den neueren PDA gewohnt ist, auch nur wenig Freude machen. Einen Palm outdoor mitzunehmen ist halt auch so eine Sache - das Gerät ist einfach empfindlicher.
    Die Karte im GPS ist nicht alles - wenn die Vorbereitung stimmt, dann kommt man mit der Route oder dem Track aus und die Karte wird nicht gelesen, sondern unterstützt nur ein wenig bei der Orientierung, wenn man nicht gerade in einer Großstadt unterwegs ist. Aber da ist der Empfang durch die Abschattung der Häuser öfter bescheiden, so daß ... ;-)

    Gruß
    Dietmar

  • Ich habe diese Karte im Raum Heidelberg ausgiebig getestet. Mein Ergebnis: Diese Spaghetti Karte ist der größte Schwachsinn aller Zeiten. Ein Hierarchie der Wege gibt es nicht. Karrenspuren, gute Wanderwege und Single-Trails, asphaltierte Feldwege alles wird in einen Topf geworfen. Für Radfahrer völlig unbrauchbar, Wanderern rate ich eine Machete mitzuführen. Sogar Uli Stanciu, nicht gerade berühmt für kritische Äußerungen gegenüber Garmin zerreißt diese Karte. Lieber Progi verschwende bitte keine Sekunde diese Karte für TTQV lesbar zu machen.

  • ich hatte zwischenzeitlich die Gelegenheit, die Topo Mapsource auf meinem Vista zu testen und muss meine Meinung teilweise revidieren. Mein Teststrecke war im Isartal Grünwald-Wolfratshausen (beide Ufer)


    Ich habe auf einem Monochrom natürlich das Problem, dass ich Höhenlinien kaum von Wegen unterscheiden kann. Durch Veränderung des Zooms lässt sich das zum Teil umgehen. Ich kenne diese Strecke sehr gut, aber ich habe mit dieser Topo Mapsource spontan andere Wege genommen und bin überrascht, wie gut das ging. Allerdings ersetzt diese Karte in keiner Weise eine Papierkarte oder eine Karte am Palm mit Pathaway. Dafür habe ich das Ganze ständig am Lenker im Blickfeld. Die Unterscheidung nach Wegen, Strassen etc ist schwer auf einem Vista Display mögich. Insofern wäre wirklich ein Fardisplay wie vom 60C sinnvoll.


    Gerhard

  • in der Tat gehören Display und Bedienung neben Stromversorgung zu den herausragenden Punkten des 60c. Ansonsten habe ich mich über das mir zum Test überlassene Gerät nur geärgert. Das erste hatte ich nach einer Ausfahrt mit dem Rennrad auf Kopfsteinpflaster bereits zerbröselt. Das Gerät ist keinesfall expeditionsfest.


    Weiteres Problem: zur Nutzung der ohnehin schwachen Karte (sie enthält in den Alpen nichteinmal die vielleicht überlebenswichtigen Hütten) noch weiteres Geld investieren??? Und: mit der "alten" Metro-Guide erstellte Autorouten werden im 60c auf den ersten und letzten Punkt per Luftlinie verbunden. Lt. Garmin Homepage (US) ist nur die neue City Select Software mit dem 60c kompatibel, Kosten ca. 300-350 Euro. Ergebnis einer aggressiven Cross-selling Politik.

  • Ich benutze die TOPO25-Süde jetzt bereits seit Februar und grundsätzlich bin ich damit sehr zufrieden. Die Datenqualtität entspricht weitgehend
    den TOPO25-Blätter. Grudnlegende Fehler habe ich bislang kaum gefunden. Allerdings gibt es sehrwohl Schwächen, beispielsweise Wege die nicht mehr existieren etc. Schaut man sich aber die zugrundeliegende TOPO25 (Raster) an, wird man in den meisten Fällen diese Wege auch dort finden. Hier fehlt den Landesämtern wahrscheinlich das Personal/Geld die Daten kleiner Wege up-to-date zu halten.


    Fazit: Mir ist die KArte eine grosse Hilfe, allerdings muss einem klar sein, dass natürlich so eine detaillierte INfo auf dem Display eines Garmin 60C/CS etwas unüberschaulich wirken kann.


    Was gibt es für Probleme?
    1. Es könnten tatsächlich mehr beschreibende Infos (Hütten, markante Punkte, evtl. Wanderwege) enthalten sein. VOrhanden sind jedenfalls die meisten Berggipfel.


    2. Es gibt immer noch nicht die KArten für Nord- und Ostdeutschland, Österreich und Schweiz (letztere sind natürlich aktuell noch nicht angekündigt)!


    3. Die Darstellung auf dem GPS ist noch nicht 100%ig und hat sich teilweise sogar verschlechtert. Ich beziehe mich dabei auf den Garmin 60C. Mit Firmware 3.1 ist die Darstellung einigermasen ok, mit 3.2. sind allerdings die enthaltenen (detaillierten) Höhenlinien in der Praxis nicht mehr erkennbar. Hier handelt es sich ganz klar um eine Feature, dass von USER anpassungsfähig Farbe, STrichstärke etc) sein sollte.

    TwoNav Aventura
    Apple iPhone 4
    TTQV 4.0 PowerUser-Version
    TTQV 5.0 mit Apple Snow Leopard (VMWare Fusion 3.1.2, Windows XP)
    Rubitrack
    Global Mapper

  • Nachdem ich jetzt alle verfügbaren Lösungen für den GPS Outdoor Einsatz nutze, meine ich, dass diese Topo Garmin durchaus ihre Berechtigung und einen Sinn haben. Egal ob ich diese Lösung oder eine PDA/ Pathaway Lösung benutze: ich nehme immer zusätzlich eine Papierkarte mit, weil ich damit einfach einen anderen Überblick habe und schliesslich kann die GPS Technik, so zuverlässig diese auch ist, auch ausfallen. (Am ehestens wegen leerer Akkus/ Batterien). In Kombination Papierkarte Garmin mit Topo-Karten werden die sicher vorhandenen Schwächen der neuen Karten nicht zu Navigationsfehlern führen.


    Ob man bereit ist, den Preis für diese Garmin Topos zu zahlen oder sich für eine vielseitigere Lösung PDA/ Patahway entscheidet, die aber andere Nachteile hat (Akkulaufzeit, nicht wetterfest) muss jeder selbst entscheiden.


    Gerhard

  • Entscheidungshilfe für Radsportler (führt allerdings etwas weit vom Ursprungsthema weg): Ich halte die Kombination Geko-PDA für ideal. Ein kleines, leichtes und einfach zu bedienendes Gerät am Lenker und im Trikot oder der Packtasche der Palm gespickt mit den Karten, die mir gefallen und Wegpunkten, die ich für wichtig erachte. Ich halte den 60c (cs) definitiv für zu teuer. Für die gleichen Anschaffungskosten bekomme ich ein Geko und einen PDA. Klopfen wir mal der Reihe nach ab:


    Radtour/Expedition: Hier kann der 60 keinesfalls mehr als der Geko, in kniffligen Situationen muss auf jeden Fall der Palm mit der genauen Karte raus, Karten für interessante Gebiete wie Marokko, Bolivien gibt's von Garmin nicht, dafür POI's der Welteke Spesentempel. Geht der Geko verloren oder wird geklaut sind ca. 250 Euro weg.


    Rennrad: Hier kann der 60 durch die eingebaute Karte deutlich mehr. Für Straßenfahrten ist die Metro Guide klasse und das Autoroute Programm liefert hervorragende erste Iterationen, die man dann noch mit der Generalkarte abgleichen kann. Autorouten müssen z. Zt. über TTQV in das 60 eingespielt werden. Wenn ich jedoch die Digimap Premium in den Palm einlege, fahre ich mit Knopf im Ohr. Die Stromversorgung des Palm kann durch flachen und leichten Zusatzakku auf 6 Stunden aufgestockt werden (allerdings sehr teuer).


    Fazit: Mir gefällt die aggressive Cross-selling Politik von Garmin nicht und noch weniger, dass die Kunden praktisch als Beta Tester verwendet werden. Mir ist auch die Zielgruppe des 60 nicht klar. Autofahrer und Wanderer sind mit einem PDA auf jeden Fall besser bedient. Bei harten Outdooreinsätzen ging der 60 jedenfalls bei mir erbarmungslos in die Knie.
    Und das schon in Deutschland, nicht zu denken an Altiplano Pisten oder Marienfluss.

  • Hallo,
    so ganz verstehe ich den letzten Beitrag nicht.


    Klar gibt es keine Garmin-Karten von Bolivien etc., aber mich nur auf ein techniusches Gerät (egal ob Palm oder GPS-Reveiver) in diesen Gebieten zu verlassen würde ich nie wagen. Ohne Papierkarte läuft in solchen Regionen nach meiner Meinung nichts, speziell wenn ich zu Fuss oder per Rad unterwegs bin.


    Auch wenn es keine Garmin-KArten von solchen Regionen gibt, kann ich mit TTQV (zu Hause!) sehr gut wichtige Punkte und Infos auf mein GPS überspielen. Das Garmin-Gerät hat den grossen Vorteil wasserdicht und outdoortauglich zu sein, dazu kommt die wirklich lange Laufzeit pro Batteriesatz (25h sind hier nicht übertrieben).


    Und bei schlechtem Wetter, das wir ja im Frühjahr schon genug hatten, hat mich mein GPSMAP60C noch nie im Stich (lange Touren im Regen) gelassen. Die Verarbeitung ist auf dem gewohnten Garmin-Niveau. Kleinere Fehler sind eher auf die Firmware zurückzuführen, aber hier liefert Garmin relativ schnell Lösungen.


    Und gerade beim Wandern halte ich einen PDA nur bedingt für einen Ersatz. OK, bei schönem Wetter und einer Eintagestour, habe ich so etwas schon benutzt. Aber was ist bei einer Tour mit viel Regen, 2-3 Tagen ohne KOntakt zur STeckdose ? Da nützt der PDA gar nichts und ich bin froh, wenn ich meinen Garmin dabei habe.


    Klar wäre das optimale Gerät ein wasserdichtes GPS mit Anzeigemöglichkeit für Rasterkarten, am besten mit mind. 5-Zoll-Display und einer Laufzeit von mind. 25 STd. mit Standardbatterien.
    Vielleicht gibt es so etwas mal, aber im MOment ist sicherlich im Bereich Farbdisplay-Grösse/Laufzeit nicht viel machbar. Mehr Speicher oder eine SPeicherslot, das wäre sicherlich schön gewesen und auch technisch machbar. OK, das ist Produktpolitik und die werden bei den meisten Herstellern nicht immer nachvollziehen können


    FAZIT:
    Klare Empfehlung für den GPSMAP 60C insbesondere in Verbindung mit TTQV (Zur Zeit nur in Verbindung mit seriellen Kabel). Zielgruppe: Wanderer und Radfahrer, Autofahrer in Europa würde ich eher zu einer PDA-Lösung raten. Die neuen Navigationsprogramme (z.B. Navigon 4) sind so gut, da können die Garmin-Lösungen tatsächlich nicht ganz mithalten.

    TwoNav Aventura
    Apple iPhone 4
    TTQV 4.0 PowerUser-Version
    TTQV 5.0 mit Apple Snow Leopard (VMWare Fusion 3.1.2, Windows XP)
    Rubitrack
    Global Mapper

  • Hi,


    zum Thema (Topo) Karte ist ungenau/falsch:


    Man kann sich im Netz ein Tool cgpsmapper laden. Das kann die Kacheln der Garmin-Karten decompilieren. Dann kann man mit Mapedit die falschen Daten löschen (grafisch in der Karte). Damit kann man außerdem fehlende POI nachrüsten. Zum Schluß kompiliert man die neue Kachel mit cgpsmapper wieder, und ersetzt die Originaldatei mit der verbesserten.


    Kosten: Null außer download.
    Was fehlt: Es geht nur mit rechteckigen Kacheln, und man kann POIs nicht nach Name suchen (nur nearest). Beides ist allerdings mit der Vollversion des cgpsmapper zu beheben, zu leider stolzen 300 Euro.