Hallo,
ich habe mir jetzt diesen kompletten Thread durchgelesen und war etwas erstaunt ob mancher Argumentation. Hier mal einige Bemerkungen aus meiner Sicht:
1. Jeder geo Rasterkarte liegt ein Kartenbezugssystem und eine Projektion zu Grunde
2. Nur wenn dies beim Export von QV richtig angegeben wird und TwoNav kann die Projektion und das dazugehörige Datum interpretieren, wird die Karte perfekt dargestellt
3. Die MM Karten 4.0 in D sind normalerweise mit einer Transversalen Mercator Projektion
4. jede reprjizierte Karte verliert an Qualität. Je stärker die Pixel verändert werden, um so gravierender
Dass jetzt QV als Universalwerkzeug manchmal etwas in Verlegenheit kommt, die richtigen Parameter für TwoNav auszugeben, kann ich mir vorstellen. Von Fall zu Fall konnte ich manche falsche
Projektionausgaben von QV durch einfache Abänderung der Projektion in dem *.imp File oder in der RMAP selbst (steht ganz am Ender Karte in Klartext, wenn diese mit einem leistungsfähigen editor geöffnet wird)
Ein Lösung wäre:
-QV6 kennt die von TwoNav darstellbaren Projektionen/Datum und gibt die Karten ohne Reprojizierung (zumindest praxisbezogen* ) mit den richtigen Parametern aus
-QV6 kennt die von TwoNav darstellbaren Projektionen/Datum und erkennt, dass die in QV integrierte Karte nicht von TwoNav darstellbar ist und reprojiziert diese in ein von TwoNav darstellbar Format
Alle Kartenviewer, die reprojizieren bei der Anzeige (QV6, GM, CGPSL, TwoNav....) bekommen bei gewissen Konstellationen mit der Darstellung von zig Projektionen auf einem Globus irgend wann mal Probleme. Deshalb hat es sich Garmin ganz einfach gemacht, es kann nur eine Projektion und muss sämtliche Maps in diese Projektion wandeln. Wird diese perfekt erledigt, sofern es die Karte überhaupt zulässt, könnte die Anzeige auf den Handgeräten schärfer sein, als die laufend reprojizierten Maps in TwoNav. TwoNav ist dafür um ein vielfaches beweglicher im Rasterbereich als Garmin.
Selbst ein kleines Handgerät wie der Sportiva kann 3 unterschiedliche Projektionen + Vektormaps (diese werden ja auch immer gerändert bei der Anzeige und benötigen viel mehr CPU als Rastermaps) ohne Mühe anzeigen. RMAP (hier gibt es auch wieder diverse Versionen, deren Unterscheidung nicht dokumentiert ist) läuft viel flüssiger auf dem Sportiva als ecw's, die eventuell noch in einer Pixelweite von 0,5 m sind.
*QV 4 gibt Maps immer im Orig. aus, da es nicht reprojizieren kann. Deshalb sind manche Maps die QV4 kann, nicht auf TwoNav übertragbar. QV 6 könnte, wenn es wollte, alle 