Posts by Polarlys

    Moin Peter,


    die OpenAndroMaps als solche sind mit das Inhaltsreichste auf OSM-Basis.


    Von Elevate2 habe ich mich auch verabschiedet, mein liebstes Rendertheme ist mittlerweile Tiramisu, das kommt mMn papiernen topografische Karten am Nächsten. Alternativ teste mal die Renderthemes von Horst hier aus dem Forum, ein weiteres sehr gutes Theme ist OpenMaps. Empfehlenswert finde ich auch die beiden Themes von Maiwolf, weitere findest du z.B. bei freizeitkarte.de. Es gibt bestimmt noch hunderte weitere Themes im Netz, einfach mal suchen.


    Eine Schummerung ist in Mapsforge-Karten wie der OpenAndroMaps prinzipbedingt nicht möglich, jedenfalls hat das m.W. noch keiner geschafft. Für die Darstellung einer Schummerung wird ein Raster-Overlay anhand eines Höhenmodells berechnet und dann der Karte bei der Anzeige im Endgerät überlagert. Bei der OpenTopoMap wurde das Overlay beim Rendern der Raster-Kacheln für die Webseite bereits integriert.

    Ich bin da schon mal wesentlich näher rangekommen (z.B: Hausnummernebene)

    Mag sein, aber OpenTopoMap war schon immer nicht in allen Zoomstufen flächendeckend verfügbar. Das Projekt ist vor 14 Jahren als Hochschulexperiment gestartet, von seinem eigenen Erfolg überrollt worden und hatte in der Folge mit chronischer Unterfinanzierung und unzureichender Hardware zu kämpfen.

    Lies bitte auch


    https://opentopomap.org/about#survival


    und richte dich auf Einschränkungen und möglicherweise Ausfälle ein.

    Moin.

    Weiß jemand, wie man meine OZI-Satellitenkarten (.OZF3) in Karten für QVX konvertiert?

    Mein Werkzeug der Wahl in solchen Fällen ist GDAL. Das wird allerdings per Kommandozeile bedient, wenn du was mit grafischer Oberfläche möchtest, kannst du QGIS (Open Source, steile Lernkurve) oder Global Mapper (teuer, nicht ganz so steile Lernkurve) nehmen, als Ausgabeformat würde ich MBtiles nehmen.

    es kommt mir so vor als ob QV7 mbtiles mit nur einem Zoomlayer nicht kann.

    Erzeuge mal eine MBTiles-Karte mit nur einem Layer mit einer anderen Software als SAS (QGIS, Global Mapper, Mobac). Wenn QV7 die öffnen kann, liegt es nicht an QV7, sondern eher an SAS, worauf imho auch die Fehlermeldung von Ulf ( spec) hindeutet, der vier Layer für eine korrekte Funktion braucht.

    Man kann sich das Leben auch schwer machen.


    Alle Mercator-basierten Webkarten (Google, Bing, OSM, Yandex; Lantmäteriet, Statkart, ...) verwenden Spherical Mercator (EPSG:3857 oder EPSG:900913, manchmal auch als Google Mercator bezeichnet) mit einer Kugel als Erdmodell, wogegen (World-)Mercator (EPSG:3395) auf einem Ellipsoid beruht, die Abweichung zwischen beiden nimmt zu den Polen hin zu.


    Für die paar Male, wo ich irgendwas von den genannten Quellen verwende, mache ich um SAS einen Bogen. Ich ziehe Mobac vor, weil das die Quellen unverändert verwendet und mir das Ergebnis für QV als PNG mit Cal-Datei und/oder Worldfile oder auch gleich als MBTiles-Datei ausgibt. Ich kann mich nicht erinnern, damit schon mal ein Problem gehabt zu haben, außerdem ist Mobac anständig dokumentiert und erlaubt es, auch eigene webbasierte Kartenquellen, WMS- und WMTS-Server, Mapsforge-Karten und aufbereitete lokale Kartendaten einzubinden.


    Der einzige Grund, SAS zu verwenden, wäre aus meiner Sicht der ECW-Export für Satelliten-Bilder, dafür habe ich aber Global Mapper.

    Hi Lukas,


    the only CRS of this tile server is EPSG:5514 (Czech S-JTSK system). QVX only supports online maps with EPSG:3857 or EPSG:900913 (Web Mercator / Google Mercator).

    Wenn das nun am Logger bzw. an der Aufzeichnung liegen würde, müssten dann nicht beide Programme den Track gleich darstellen?

    Nicht unbedingt. Wenn ein Programm die aufgezeichneten Trackpunkte durch Geraden und das andere Programm die Punkte z.B. mit einem quadratischen oder kubischen Spline verbindet, sehen die Darstellungen trotz gleicher Stützpunkte unterschiedlich aus. Wie QVX das handhabt, muß Tom beantworten.

    Aber mir scheint, dass die hohe Punktdichte (alle 1,25 m ein GPS-Fix) zumindest bei QV7 ein eher ungenaues Ergebnis liefert. 1,25 m in Laufrichtung bei einer Fixgenauigkeit von +/- 5 m führt zu einem “Zickzackverlauf“, der die 30% erklären könnte.

    Nicht "erklären könnte", sondern "erklärt". Langsame Bewegung und hohe Punktdichte ist dabei der schlechteste Fall, das liegt am Empfänger und dessen Firmware. Die Tracks aus meinem Händi waren qualitativ deutlich schlechter als die testweise parallel aufgezeichneten Tracks aus dem Logger, weshalb ich wieder durchgehend den Logger benutze.

    Moin Peter,


    bist du sicher mit "S-1932"? S-1942 wäre sowjetisch, das ist ein Gauß-Krüger-System mit 6° breiten Zonen, für die Kalibrierung wäre also auch die Zonennummer oder der Längengrad in Kartenmitte nötig.


    Poste bitte mal Screenshots der Kartenlegende und einer Kartenecke.

    Im Mai bin ich wahrscheinlich in Schweden,

    Mai ist in Schweden das, was bei uns April meistens ist, kann im Süden naß sein, ab der Mitte nordwärts auch noch kalt. Juni ist besser, und am 21. kannst du auch noch Midsommar mitfeiern. Um die Zeit werde ich voraussichtlich irgendwo nördlich des Polarkreises unterwegs sein.

    Eine Linux-Kiste wäre ja das kleinste Problem, aber jemand müßte die dann aufsetzen. Das kann ich leider nicht.

    Das sieht schlimmer aus, als es ist. Die Github-Seite ist allerdings auch schon einige Jahre alt, der Support für Ubuntu 16.04 LTS ist vor drei Jahren ausgelaufen. Laut Zeitplan sollte diesen Monat Ubuntu 24.04 LTS kommen, das hat dann bis 2029 Support.


    Voraussichtlich werde ich am 07.05. durch deine Gegend fahren, bei Bedarf kann ich dann vorbeikommen. Schick mir ggf. ein Mail.

    Da gab 2016 mal ein Projekt auf sourceforge.net namens TopoMapCreator, das für einen zuvor gewählten Bereich die Kacheln im OTM-Layout generiert hat und das Ergebnis als geotiff-, mbtiles- oder png-Dateien mit QV- und Ozi-Kalibrierung ausgespuckt hat. Das hat gut funktioniert, ist aber von Sourceforge nach einigen Monaten gelöscht worden, weil der Autor trotz Aufforderung keine Quelltexte veröffentlicht und damit die Nutzungsbestimmungen von Sourceforge verletzt hat.