Quote from Polarlys
Langsame Bewegung und hohe Punktdichte ist dabei der schlechteste Fall
Stimmt, siehe auch unten angefügtes Beispiel.
Ich erziele immer noch die “genauesten“ Trackaufzeichnungen mit meinem Uralt 60CSX, bei dem ich Aufzeichnungsart (Strecke-Zeit-Autom.) und Intervall wählen kann, für meine Trekkingtouren i.d.R. Strecke mit 10 m Intervall. Ich bin mit der Garmineinstellung dann aus dem Fehlerkreis der Einzelaufzeichnung raus und erhalte nicht die Zickzack- Aufzeichnungslinie in der Karte, die immer zu einer zu größeren Gesamtlänge führt.
Anders ist es bei Trackaufzeichnungen mit Fahrzeugen. Eine Tempo 120 Fahrt bspw. kann man gut mit einem Columbus V900 oder der erwähnten APP im festen Sekundentakt aufzeichnen, denn es liegen dann 33 m zwischen den einzelnen Fix.
QV7 bietet im Track-Prozessor die Option > automatisch glätten oder > Begrenzung auf maximale Punktzahl an. Diese Option würde ich bei Trekkingtouren nicht anwenden. Man kann sich im Nachhinein durch Punktreduktion der wahren Gesamtlänge des Tracks gut annähern, verändert aber dadurch die ebenso interessanten Höhenmeter oder die Durchschnittsgeschwindigkeit, je nachdem, welche Punkte beim Glätten rausfliegen.
Beispiel: Eine am PC auf einer Topo 25k geplanten Route hatte eine Gesamtlänge von 11,74 km und Höhenmeter von +/- 172 m. Aufgezeichnet wurde mit (siehe auch Abb.)
Columbus V900: Gesamtlänge 13,66 km, HM +/- 362/370 m
APP TopoGPS: Gesamtlänge 13,15 km, HM +/- 215/209 m
Garmin 60 CSX: Gesamtlänge 11,87 km, HM +/- 171/152 m
Das Ergebnis in diesem Beispiel ist eindeutig und beantwortet auch gleich die Fragestellung des Thread.
Gruß
Thomas